Über mich
Woher nehme ich mein Wissen?
1995 habe ich mich entschieden, eine Elterninitiative zur Kinderbetreuung zu gründen. Mein ältester Sohn sollte in die Kita – mir hat nichts davon gefallen, was ich mir für ihn angeschaut hatte. Mein Wunsch war, nur eine Drei-Tage-Betreuung buchen zu können, gemeinsame Zeit auch mit unserem zweiten Sohn und dem Ältesten verbringen zu dürfen. Zudem hatte ich die Vorstellung, dass eine Kinderbetreuung kind- und elternzugewandt abläuft, wir als Eltern in viele Dinge mit einbezogen werden und verstehen dürfen, wodurch sich das eigene Kind entfalten und entwickeln lernt.
Flexibilität
Die Zeit damals war passend dafür, sich selbst auf den Weg zu machen. So habe ich als gelernte Bauzeichnerin begonnen, „nebenbei“ viele pädagogische Ansätze zu lernen, mich mit meinem kleinen Betrieb familienorientiert aufgestellt und aus der kleinen Elterninitiative ein Unternehmen entwickelt, das bis heute besteht, 140 Mitarbeitende beschäftigt und immer noch sehr gefragt ist. Wir bieten flexible Kinderbetreuung an, um Eltern die Chance zu geben, dann, wenn es ihre Zeit erlaubt, auch bewusste Familienzeit zu erleben.
DAsein
In diesem Prozess und bei der Aufgabe, als Geschäftsführerin meine Mitarbeitenden dabei zu begleiten, Eltern als auch Kinder inhaltlich mitzunehmen, habe ich mir viel Wissen aneignen dürfen. Mehr noch: Ich verstehe dadurch immer besser, welche eigenen Schritte nötig sind, um für Kinder den Rahmen zu schaffen, in dem sie sich entfalten dürfen.
Durch meine eigenen drei Kinder durfte ich viel lernen – sie haben uns Eltern geformt, dazu beigetragen, dass wir mit ihnen wachsen und gemeinsam jeder für sich und seine eigenen Bedürfnisse einsteht. Ich freue mich darauf, meine Lebenserfahrung, gepaart mit Sachwissen, zu teilen und viele Eltern dabei zu unterstützen, ein gelungenes ElternDAsein zu erleben.
Meine ENTfaltung
Durch meine Haarlosigkeit (Allopecia Universalis) habe ich früh gelernt, mich anzupassen, um ja nicht aufzufallen und mich nicht so zu zeigen, wie ich bin - kahlköpfig.
Das änderte sich: durch liebevolle Menschen in meinem Umfeld habe ich angefangen zu üben, ohne meine Perücke durchs Leben zu gehen. Diese Entfaltung hat mir so viele Möglichkeiten aufgezeigt, die mich interessiert - ja angezogen haben. Mich zu verstehen, mich von Glaubenssätzen abzuwenden, mein Inneres nach außen zu kehren und bei alldem liebevoll mit mir selbst umzugehen, war ein eindrucksvoller Weg für mich.
Dieser Weg wird nie enden, ich durfte lernen, welche Möglichkeiten und welche „Handwerkszeug“ ich nutzen darf, um immer wieder bei mir zu sein, mich zu spüren und nach meinem eigenen Interesse zu handeln, ohne den liebevollen Blick für andere zu verlieren.
Bei den Ausbildungen, die ich zusätzlich gemacht habe, erkennt ihr genau diese Grundidee:
es geht immer wieder um dich und um dein Sein.